19. Mai 2026
Zurück in die Steinzeit: Warum unser neuer Vorstand lieber in Briefmarken statt in Digitalisierung investiert
Gemeinsam mit unserem IT-Dienstleister Triargos haben wir letztes Jahr erfolgreich das neue Elternportal eingeführt. Das klare Ziel: Eine schnelle, zeitgemäße und vor allem kostengünstige Kommunikation mit den Elternhäusern. Während unser Dienstleister dieselbe Software bei anderen Waldorfschulen erfolgreich ausbaut und dort die Digitalisierung vorantreibt, macht unser Vorstand freiwillig zwei Schritte zurück.
Ausdrucken, falten, frankieren: Der teure Weg rückwärts Die bittere Realität sieht nun so aus: Schulgeldbescheinigungen werden wieder mühsam ausgedruckt, von Hand in Umschläge verpackt und für teures Geld mit der Post verschickt. Statt das bestehende Elternportal sinnvoll weiterzuentwickeln, wird wertvolle Arbeitszeit und ein stattliches Budget in den analogen Briefversand gesteckt. Hunderte von Euro wandern so direkt in Briefmarken statt in die Zukunft unserer Schule.
Wenn der Arbeitskreis die Expertise ersetzen soll Dem Vorstand fehlt schlichtweg die IT-Expertise. Als Lösung wurde zwar ein neuer „IT-Kreis“ ins Leben gerufen – ganz nach dem alten Motto: „Wenn ich nicht mehr weiterweiß, gründe ich einen Arbeitskreis“ –, doch echte Unterstützung oder Fortschritt bringt dieser leider nicht. Und so verabschieden wir uns vom digitalen Komfort und gehen schnurstracks zurück in die administrative Steinzeit.