
Ein Abschied für den Neuanfang: Warum Transparenz die beste Medizin für unseren Verein ist
Als wir Inside Waldorf ins Leben gerufen haben, getrieben von Sorge und Hoffnung, war unser Anliegen denkbar einfach: Wir wollten Licht in die Schattenseiten der Vorstandsarbeit bringen. Nicht aus Missgunst, sondern aus tiefer Verbundenheit. Denn Transparenz macht Strukturen nicht schwächer – sie stärkt das Vertrauen und damit das Fundament unseres Vereins.
Dass die Reaktion darauf schmerzt, wollen wir nicht verschweigen. Zu sehen, wie aktuell massive Geldmittel des Vereins in Anwaltsschreiben gegen unsere Mitgliederinitiative fließen, macht betroffen. Mittel, die eigentlich den Kindern, der Gemeinschaft und der Zukunft unserer Schule zugutekommen sollten, werden nun zur rechtlichen Abwehr genutzt. Es schmerzt, wenn der Wunsch nach Offenheit mit juristischer Härte beantwortet wird.
Aber der Stein rollt bereits.
Mit ProWaldorfVai hat sich eine neue Initiative aus der Mitte der Mitgliedschaft gegründet. Das zeigt uns: Der Wunsch nach ehrlichem Dialog und Transparenz lebt weiter. Er lässt sich nicht anwaltlich einhegen. Wir nehmen diesen Moment zum Anlass, um uns als Inside Waldorf zurückzuziehen und das Staffelholz an ProWaldorfVai überzugehen.
Unser Ziel war und bleibt unverändert: diesen Verein voranzubringen, nicht ihn zu spalten.
Danke an alle, die uns den Rücken gestärkt und hingesehen haben. Bitte gebt diese Aufmerksamkeit und Unterstützung nun ProWaldorfVai weiter. Denn eine lebendige Waldorfgemeinschaft lebt vom Mut, hinzuschauen – und vom gemeinsamen Einstehen für das, was zählt.